Dienstag, 4. Mai 2010

Weekend - Familienbesuch mal andersrum!

Halli hallo,

heute melde ich mich mal nach einem tollen verlängerten Wochenende. Letzte Woche war das Wetter ja so ungünstig, dass die angedachten Vorführungen nicht stattfinden konnten, und somit hatte ich genügend Zeit, ein schönes und sehr abwechslungsreiches Wochenende mit meinem Besuch aus Krefeld zu verbringen. Am Mittwochabend habe ich also die Weitgereisten - Eva und meine Mutter - am LAX abgeholt, und wir haben erst einmal abends meinen Geburtstag in einem netten italienischen Restaurant in Hollywood nachgefeiert. Anschließend kam noch der obligatorische Besuch des Hollywood Boulevards bevor wir dann erschöpft ins Bett gefallen sind. Donnerstagmorgen ging unser Programm dann mit einer 5 Stunden dauernden Sightseeing Tour weiter. Bei meinem ersten Besuch hatte ich ja auf eigene Faust die Gegend erkundet, nicht zuletzt, weil ich diese Touristenprogramme eigentlich total blöd finde, aber dieses Mal haben wir uns dann doch dazu entschieden. Nach dieser Bustour muss ich meine Meinung allerdings revidieren. Eigentlich hat so eine Tour neben dem Preis eigentlich nur Vorteile. Man bekommt von einem fachkundigen Busfahrer und Tourguide viele wertvolle Erklärungen, hat ausreichend Zeit, alles zu fotografieren, und wird immer direkt zu den Sehenswürdigkeiten gefahren, an denen man sich dann bei kurzen Stopps noch selber umsehen kann. Unsere Tour war die große City-Sightseeing Tour, die uns an folgenden Orten vorbei geführt hat:

Venice Beach
Santa Monica
Downtown L.A.
Hollywood Blvd.
Hollywood Hills und die Villen der Stars
Bel Air
Rodeo Drive
Sunset Blvd.


Und hier mal einige Impressionen unserer Bustour:

Venice - ursprünglich sehr sumpfiges Gelände, dass dann mit Hilfe vieler Kanäle trocken gelegt wurde. Später wurden die Kanäle dann zu geschüttet, und in Strassen umgewandelt. Heute sind nur noch vier ursprüngliche Kanäle übrig geblieben.

Weiter ging es dann nach einem kurzen Zwischenstopp in Venice Beach über den Highway 10 nach Downtown L.A.
Wir sind jedoch nur durch das 'Financial District' gefahren, da in dem anderen Teil sehr viele Obdachlose auf den Gehsteigen wohnen, und das möchte man den Touristen nicht zeigen. Der nächste Zwischenstopp war dann am 'Los Angeles Plaza Historic District'. An diesem Platz gab es neben der ersten Feuerwache...
.... auch die angeblich ältesten Häuser im spanischen Stil erbaut und die besten Lederwaren. Mit den alten Häusern scheint zu stimmen - die Lederwaren würde ich ehr mit dem Wort 'Touristennepp' betiteln. Der Platz war aber recht nett, und die Fahrt dorthin war ebenfalls sehr beeindruckend in den Häuserschluchten von L.A. Downtown.


Anschließend ging es erst einmal zurück auf den Hollywood Blvd. um dort bei einem etwas längeren Stopp die Möglichkeit zu haben, Mittag zu essen. Bei uns gab es ein kleines Stückchen Pizza! Sehr lecker!

Gestärkt ging es dann nach dem Mittagessen in die Hollywood Hills. Zuerst zu dem Aussichtspunkt, von dem ich schon in einem meiner letzten Posts berichtet habe, und dann weiter den Mulholland Drive entlang. Diese Straße ist die erste Adresse in Hollywood. Rechts und Links stehen traumhafte Villen mit einem noch traumhafteren Blick über L.A. oder Burbanks (wo die ganzen Filmstudios wie WB, Universal Studios etc. sind)
Der tolle Blick scheint aber nicht jedem Star so wichtig zu sein. Einige Stars pflanzen ihn auch einfach zu - mit schnell wachsenden Gehölzen.

Diese Villa wird von einem Star bewohnt, der derzeit (noch) Single ist. Er hat in einem berühmten 'Untergangs-Film' mitgespielt. Ich weiß nicht, ob man hier an dieser Stelle die Namen der Stars nennen darf - ich lasse es auf jeden Fall lieber. Unser Tourguide beantwortete sich übrigens die Frage "Was macht man alleine in so einem Haus?" nach kurzem abwarten mit den Worten "Alles was man will!" selber.

Andere Stars scheuen weder Kosten, noch Mühen (wobei die dann wohl Andere hatten), um ihrem Hobby - dem Tennis spielen - nachzugehen. Die größten Mühen dürfte bei diesem Tennis Platz auf Stelzen jedoch der 'Balljunge' haben.

Weiter ging es dann durch Bel Air zum Rodeo Drive, dem Ort, wo die Reichen und Schönen etwas ärmer und evtl. noch schöner werden. Die Geschäfte dort sind auf jeden Fall nicht in jedermanns Preisklasse, und öffnen im Übrigen nur nach vorheriger Terminabsprache - ebenfalls nicht für jedermann.



Nach dem Rodeo Drive ging es dann noch ein wenig über den Sunset Blvd. und zurück Richtung Hotel. Den Nachmittag und Abend haben wir dann genutzt, um noch einmal nach Santa Monica zu fahren, die Pier ein wenig unsicher zu machen, und uns neben dem 'Palisades Park' auch noch die 3rd. Street anzugucken.


Der Palisades Park zieht sich ganz oberhalb der Steilküste entlang, und man hat neben interessanten Pflanzen einen tollen Blick auf den Sonnenuntergang.




Freitagmorgen sind wir dann früh aufgebrochen, um den legendären Highway 1 entlang der kalifornischen Pazifik Küste unter die Räder zu nehmen. Bis San Luis Obispo haben wir uns dann aber für den parallel verlaufenden Highway 101 entschieden, der besser ausgebaut ist, und etwas im Hinterland verläuft. Alle Leute, mit denen ich vorher darüber gesprochen habe, hatten mir geraten, nicht die ganze Strecke direkt an der Küste entlang zu fahren. Einerseits ist das schönste Stück nördlich von San Luis Obispo, und andererseits hält das Stück zwischen San Luis Obispo und L.A. sehr auf, da der Highway 1 dort sehr schlecht ausgebaut ist. Einen kurzen Frühstücks-Zwischenstopp haben wir in Santa Barbara eingelegt, und dort den örtlichen Starbucks aufgesucht.

Santa Barbara machte auch einen sehr netten Eindruck, aber wir hatten wenig Zeit, da noch viele Meilen vor uns lagen.

Hinter San Luis Obispo sind wir dann auch endlich auf den Highway 1 abgebogen, und schon nach wenigen Meilen haben wir die Pazifikküste erreicht.
Bei diesem schönen Anblick der Brandung und den mit blühenden Sukkulenten bewachsenen Dünen mussten wir natürlich erst einmal anhalten.
Ein Stück weiter mussten wir dann wieder anhalten, da auch von diesem etwas höher gelegenen Parkplatz ein toller Ausblick möglich war.
Hier kamen plötzlich ganz viele Hörnchen (Squirrel) aus dem Unterholz, die wohl Nahrung bei uns witterten. Dass sie sehr zutraulich waren, beweist das Foto, und dass wir ihnen keine 'Menschennahrung' angeboten haben, versteht sich. Sie fanden dass zwar nicht so cool, aber 'That's life'!

Nach vielen weiteren Meilen kam dann kurz vor dem 'Piedras Blancas Lighthouse' ein sehr stark frequentierter Parkplatz. Wir haben dann auch mal angehalten, und in der angrenzenden Bucht bot sich folgendes Bild:
Auf den Hinweisschildern wurden die Tiere 'Elephant Seal' genannt, und die hier rastenden Tiere befinden sich im Fellwechsel und kurz vor der Geburt ihres Nachwuchses. Auf jeden Fall habe ich bisher nie so viele Seehunde auf einem Haufen gesehen. Einen Versuch, sie zu zählen habe ich ca. beim Erreichen der Zahl 150 abgebrochen - bis dahin hatte ich eine kleine Ecke abgedeckt. Aber auf jeden Fall scheint es ihnen gut zu gehen....

Und neben kleineren Rangeleien gehört auch der Sonnenschutz zu den aktiveren Beschäftigungen.

Sehr gut war ebenfalls, dass der Wind nicht direkt auflandig war. Denn im hinteren Bereich der Bucht konnte man dann die Tiere nicht nur sehen, sondern auch riechen.

Aber auch diesen interessanten Ort haben wir dann wieder verlassen, um dem Highway 1 weiter Richtung Norden zu folgen. nach wenigen weiteren Meilen kam die im Hinterland gelegene Bergkette dann auch immer näher, und die Strasse windet sich langsam in die Höhe.

Kurz vor 'Ragged Point' entstanden dann diese Bilder!

Am 'Ragged Point' haben wir dann erst einmal standesgemäß einen Burger zu Mittag gegessen, und auch dort den tollen Ausblick auf den Pazifik genossen.
Neben guten Burgern am Imbiss gab es an dieser letzten Servicestation aber auch noch einen kleinen Laden, eine Tankstelle, ein Hotel und ein Restaurant vor dem langen und sehr interessanten nächsten Abschnitt immer entlang der steilen Berge.
Die vielen tollen Ausblicke auf den Pazifik vom teilweise hoch oben in den Berg gemeißelten Highway kann ich euch hier leider nicht alle zeigen, aber eine so aufwändig gebaute Straße setzt natürlich auch einigen Instandhaltungsaufwand voraus.



Aber neben tollem Baugerät und teilweise spektakulären Baustellen gab es mindestens genau so viele spektakuläre Felsen in der Brandung und mindestens genau so viele tolle blühende Abschnitte zu sehen. Denn man hat hier irgendwie zurzeit das Gefühl, dass die Pflanzen nur aus Blüten bestehen. Auch immer wieder wechselnde Landschaften machen den Highway sehr reizvoll.






Am späten Nachmittag erreichen wir dann Monterey, wo wir im Best Western Beach Resort die Nacht verbringen. Ein traumhafter Blick aus dem Zimmer aufs Meer inklusive - zumindest aus dem Zimmer meiner Mutter. Ich begnüge mich mit dem Zimmer nach hinten raus.
Kurz nach der Ankunft machen wir uns erst einmal auf Richtung Fishermans Warf. Der Weg am Strand entlang ist jedoch etwas beschwerlich, da der Wind mittlerweile mächtig aufgefrischt hat, und mit geschätzten 6 Bft. (die Wellenkämme auf See brechen sich leicht) auf den Strand trifft. 

Am Hafen bekommen wir neben tollen Eindrücken auch etwas zwischen die Zähne - mit Blick über den Jachthafen genießen wir 'Fish and Chips' und andere Leckereien.



Den sehr schönen Tag beenden wir mit einem Spaziergang entlang der Bucht zurück zum Hotel. Die letzten zwei Tage kommen zumindest mir schon wie eine halbe Ewigkeit vor, da wir so viel gesehen haben, dass man das Zeitgefühl völlig verliert.

Samstagmorgen brechen wir dann auch wieder zeitig auf, um die letzten 100 Meilen bis Mittags zurück zu legen. Schließlich wartet San Francisco mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten auf uns. Wir fahren natürlich weiterhin auf dem Highway 1 Richtung Norden, und kommen auch hier weiterhin durch sehr unterschiedliche aber durchaus interessante Landschaften. Neben einem landwirtschaftlich geprägten Tal mit Gemüseanbau im Hinterland der Monterey Bay sehen wir auch wieder die schroffe Pazifikküste.





Wie man auf den Bildern sieht, ist die Küste noch mal wieder sehr unterschiedlich, aber gegen Mittag erreichen wir dann endlich San Francisco. Wir fahren erst einmal zum Hotel (Holiday Inn Airport North) und checken dort ein. Anschließend geht es mit öffentlichen Verkehrsmitteln - genauer gesagt mit dem Bus (so was gibt es wirklich in Amerika!!!) - nach San Francisco Downtown.
Hier mal ein Überblick über San Francisco!
Die rote Linie ist der 'Open Top Sightseeing Bus'
Die blaue Linie (mit Ausnahme der Überfahrt nach Alcatraz) unser Fußweg
Die grüne Linie ist der Linienbus 292 vom Hotel, dass ca. 10 Meilen Südlich am Flughafen liegt
Die gelbe Linie ist die Powell-Hyde Cable Car Linie

Und mit diesem Bild beende ich meinen heutigen Beitrag. Mehr zu San Francisco erzähle ich euch dann in den nächsten Tagen. Vielleicht nur so viel - es war wunderschön!

Gruß Niklas

Sonntag, 25. April 2010

Bakersfield - Schlechtes Wetter und tolle Autos

Moin moin,

heute melde ich mich mal wieder nach einer leider etwas regnerischen Woche aus Bakersfield. Unsere Roadshow stockt gerade etwas, da es vergangene Woche sehr regnerisch war, und für nächste Woche Mittwoch ebenfalls weiterer Regen angesagt ist, aber vergangene Woche habe ich somit mal etwas Zeit gehabt, mich um liegen gebliebene Dinge zu kümmern. Montag habe ich erst einmal um den JCB gekümmert, der jetzt nach den ersten Stunden auch mal abgeschmiert werden wollte. Außerdem ließ er an diversen Stellen Hydrauliköl aufgrund nicht richtig festgezogener Schlauchschellen und Überwurfmuttern ins Freie entweichen. Aber nach einigen Stunden Zuneigung und einigem Fluchen über die britische Ingeneurskunst ist er jetzt wieder dicht. Dienstag habe ich dann die Presse startklar gemacht, die Garnvoräte aufgefüllt, noch einige Teile, die wir modernisiert hatten, nachlackiert, und überhaupt noch einmal alles gecheckt. Auch im Trailer gab es einiges zu reinigen, aufzuräumen, so dass ich auch diesen Tag sinnvoll genutzt hatte. Mittwoch bin ich dann mit unserem Verkäufer im Central Valley, wie die Gegend um Bakersfield heißt, unterwegs gewesen, und wir haben potentielle Kunden besucht, haben uns einen Milchbetrieb angesehen, und ich habe einiges mit ihm besprochen. Donnerstag habe ich dann mal einige Berichte über die vergangenen Demonstrationen verfasst, mich mit JCB kurzgeschlossen, da das Getriebe am Fastrac komische Geräusche macht, und bei Pioneer Equipment in der Werkstatt mitgeholfen. Freitag kam dann ein Monteur von einem ehemaligen JCB Händler hier in Bakersfield, der jedoch auf Wunsch von John Deere seine JCB Vertretung vor kurzer Zeit abgegeben hat, aber auch er konnte die Geräusche nicht zuordnen. Außerdem kamen unser Service Mann von Krone-Northamerika zusammen mit einem Service-Kollegen aus Spelle, um mit Pioneer einige Sachen zu besprechen. Somit habe ich die Woche auch ohne Demonstrationen (leider) sehr gut nutzen können, und habe jetzt meine zuvor liegen gebliebenen Arbeit weitestgehend erledigt. Dummerweise haben sie jedoch für Mitte nächster Woche ebenfalls wieder Regen angesagt - absolut untypisch für die Jahreszeit, wie man mir hier überall sagt, aber halt auch nicht gerade gut, wenn man Heu pressen möchte. Die Kunden sind alle sehr zurückhaltend, was das mähen angeht, und somit sieht es derzeit so aus, dass die Roadshow auch nächste Woche noch pausieren wird.

Das Wochenende habe ich dann mit meinem Kollegen aus Spelle verbracht, und wir hatten ein wirklich sehr abwechslungsreiches aber auch sehr interessantes Programm. Samstagmorgen sind wir zu einem unserer Kunden aufgebrochen, um mal einem BiG X im kalifornischen Arbeitseinsatz zu sehen. Die Firma Lambchops besitzt insgesammt drei BiG X, zwei V12 und einen BiG X 1000. Der Fahrer, Henrik, ist ebenfalls ein Deutscher, der als Vorführfahrer für Krone vor einigen Jahren nach Kalifornien gekommen ist, und sich so gut mit dem Chef bei Lambchops verstanden hat, dass er jetzt jeden Sommer dort arbeitet und den nagelneuen BiG X 1000 fährt. Wir haben ihn bei der Arbeit süd-westlich von Bakersfield auf der Green Acre Farm besucht. Gehäckselt wurde 'winter forage', das zuvor von einem Mac Don Schwadmäher gemäht wurde. Aber hier ein paar Bilder:
Im Feld waren neben dem Krone BiG X auch noch zwei ältere claas Häcksler.




Für Deutschland eigentlich unvorstellbar ist die Tatsache, dass die ganzen Abfuhrgespanne normale LKW mit normalen Straßenreifen sind. Wenn ich an meine Landtechnik Vorlesungen in Kiel denke, wo wir lang und breit das Thema Agrarreifen besprochen habe, und wenn ich an meinen Bodenkunde Professor denke, für den eigentlich das Betreten eines Ackers schon zu viel Verdichtung bedeutete, dann ist ein harter Straßenreifen und eine große Achslast eigentlich so mit das Schlimmste, was man dem Boden antun kann. Die Poren im Bodengefüge werden verdichtet, und die Nährstoffverfügbarkeit sowie die Speicherkapazität des Bodens wird unwiederbringlich zerstört. Hier interessiert das jedoch keinen, und man fährt munter so weit, bis es nicht mehr weiter geht, und dann wird man halt vom Häcksler raus gezogen. Und weiter geht es.

Und während ich gerade auf dem Acker stand, und darauf gewartet habe, dass der Häcksler zurück kam, fuhr doch auf dem angrenzenden Freeway (Interstate 5) folgender Truck vorbei - das nenne ich Zufall!

Nachdem wir auf dem Feld genug gesehen hatten, haben wir uns einfach mal an einen Truck ran gehängt, und sind ihm zum Abladeort, einem großen 'dairy' (Milchbetrieb) gefolgt. Auch dort waren die Dimensionen dann wieder gigantisch - Bigger is Better!

Zuerst werden die Trucks gewogen, und dann geht es direkt zum Silohaufen, wo abgeladen wird.

Der Fahrer muss übrigens zum Entladen nicht einmal aussteigen. Türen, Klappen, Kratzboden - alles funktioniert automatisch und aus der Kabine gesteuert.
Und der abgeladene Haufen wird dann, sobald der LKW den Ort des Geschehens verlassen hat, sofort von einem kleinen Traktor mit nahezu winzigem Schild aufgeschoben und verdichtet.

Und da man die Dimensionen des ganzen Dairys nicht auf ein Foto bekommt (es sei denn, man hat einen Hubschrauber), stelle ich euch mal wieder einen Ausschnitt aus Google Maps ein. Im unteren Bereich seht ihr die Silohaufen, und ich habe mal bewusst den Massstab auf dem Feld rechts unten eingefügt.
Hier der Link zu Google Maps, unter dem ihr dann auch noch mal näher ran zoomen könnt.

Hier noch ein Bild, mit welchem sonstigen Equipment dort gearbeitet wird. Und von diesen Futtermischwagen haben wir alleine drei gesehen.

Nach diesem sehr interessanten Vormittag haben wir dann den Nachmittag auf einer Car-Show in Bakersfield verbracht. Auf dem Fairground Gelände haben sich dieses Wochenende alle möglichen Liebhaber von Hod Rods, Ventage Cars (bei uns auch Oldtimer genannt) und sonstigen interessanten Gefährten getroffen.
Hier nur mal ein paar Bilder, um einen Eindruck zu bekommen. Leider kann man ja den Sound der V8 Motoren nicht mit fotografieren, und wie man in diesem Blog Videos einfügt, habe ich noch nicht heraus gefunden.















Nach der Car-Show mussten wir uns dann ziemlich beeilen, da und Jeremiah, ein Monteur von Pioneer Equipment zu einem Rollschuh-Derby eingeladen hat. Er war mit seiner Familie dort, weil eine Bekannte der Familie dort mit fährt. Bei dem 'Event' geht es darum, dass zwei Teams bestehend aus fünf vorzugsweise weiblichen Spielern in einem Rundpacour laufen. Die Teams teilen sich in einen 'Leader', drei 'Blocker' und einen 'Jammer' auf. Der 'Jammer' ist der Spieler, der Punkte machen kann. Sinn des Derbys ist es, dass der 'Leader' das Team anführt, und somit die Geschwindigkeit bestimmt. Der 'Jammer' muss so viele Runden wie möglich fahren, und es zählt dabei die Anzahl der gegnerischen Spieler, die er überholt, als Punkte. Die 'Blocker' müssen einerseits den gegnerischen 'Jammer' blocken, und andererseits den eigenen 'Jammer' gegenüber den gegnerischen 'Blockern' abschirmen. Normalerweise ist das Derby sehr rasant, und nicht selten kommt es zu mächtigen Tumulten. Leider waren die beiden Teams jedoch sehr unterschiedlich, so dass das Bakersfield Team dem zugereisten Team meilenweit überlegen war. Somit war es diesmal nicht so ganz spannend, wie man uns versicherte. Als es dann zur Halbzeit 122 zu 22 stand, kam kurzerhand die Idee auf, den Ort des Geschehens zu verlassen, und den Abend bei einem gemütlichen Abendessen ausklingen zu lassen. Alles in Allem war es jedoch sehr interessant, und auch das anschließende Abendessen war sehr lustig, und wir haben viel Spass gehabt.

Den heutigen Sonntag haben wir dann etwas ruhiger angehen lassen, und neben einem Mall Besuch heute Nachmittag noch einige Sachen am Computer erledigt. Unter anderem müssen diese Zeilen ja auch geschrieben, und die Bilder hochgeladen werden.


So viel für den Moment!

Bis die Tage!

Niklas